Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) Georgios Tsekmes
Georgios Tsekmes
Dahlerdyk 71a, 47803 Krefeld, Deutschland
E-Mail: info@viralsystem.de
§ 1 Geltungsbereich
(1) Die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend: „AGB") des Georgios Tsekmes, Dahlerdyk 71a, 47803 Krefeld, Deutschland (nachfolgend: „Anbieter") gelten für alle Verträge, die zwischen dem Anbieter und dem Kunden (nachfolgend: „Kunde") geschlossen werden, insbesondere soweit der Kunde:
– Newsletter / Mailings bezieht,
– kostenlose oder kostenpflichtige Beratungs-, Coaching- oder Seminarleistungen in Anspruch nimmt,
– Zugang zu einem passwortgeschützten Mitgliederbereich erhält.
(2) Die AGB gelten ausschließlich. Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn der Anbieter ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.
(3) Diese AGB gelten sowohl gegenüber Unternehmern gemäß § 14 BGB als auch gegenüber Verbrauchern gemäß § 13 BGB. Soweit einzelne Regelungen ausdrücklich nur für eine dieser Gruppen gelten, wird dies kenntlich gemacht.
(4) Alle zwischen den Parteien getroffenen Vereinbarungen ergeben sich aus diesen AGB sowie aus der individuellen Absprache mit dem Kunden. Maßgeblich ist die vor Inanspruchnahme der Leistung gültige Fassung der AGB.
§ 2 Vertragsgegenstand
(1) Der Anbieter bietet Kunden insbesondere die Teilnahme an Coachings, Seminaren und Beratungsleistungen rund um die Themen Amazon KDP, und Self-Publishing an – multimedial, videobasiert und/oder telefonisch. Die Leistungen können standardisiert oder individualisiert erbracht werden. Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot.
(2) Über die Erbringung der gebuchten Dienstleistungen hinaus schuldet der Anbieter dem Kunden keinen bestimmten wirtschaftlichen Erfolg. Prognosen zu Umsatz, Reichweite oder sonstigen Ergebnissen stellen lediglich Erfahrungswerte dar; ein Anspruch auf das Erreichen konkreter Ziele besteht nicht.
(3) Der Anbieter erbringt seine Leistungen selbstständig und unterliegt keinen Weisungen des Kunden hinsichtlich Ort und Zeit der Leistungserbringung.
§ 3 Kein Erfolgsversprechen
Der Anbieter schuldet die sorgfältige Erbringung der vereinbarten Coaching- und Beratungsleistungen, nicht jedoch den Eintritt eines bestimmten wirtschaftlichen Erfolgs. Dargestellte Ergebnisse einzelner Kunden sind Einzelfälle und stellen keine Garantie oder Zusicherung für vergleichbare Ergebnisse dar. Der Erfolg hängt maßgeblich vom persönlichen Einsatz, der Umsetzung und den individuellen Rahmenbedingungen des Kunden ab.
§ 4 Vertragsschluss
(1) Die Präsentation und Bewerbung der Leistungen des Anbieters auf Webseiten, Social-Media-Profilen, in Werbeanzeigen (z. B. auf Facebook, Instagram oder YouTube) sowie in Broschüren stellt kein verbindliches Angebot zum Vertragsschluss dar, sondern eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots durch den Kunden.
(2) Der Vertragsschluss kann fernmündlich (Telefon, Videochat etc.) oder schriftlich erfolgen. Bei fernmündlichem Abschluss kommt der Vertrag durch übereinstimmende Willenserklärungen zustande. Der Kunde willigt ein, dass Gespräche zu Dokumentations- und Beweiszwecken aufgezeichnet werden dürfen.
(3) Der Anbieter wird den Eingang einer Bestellung unverzüglich per E-Mail bestätigen. Eine verbindliche Annahme liegt erst dann vor, wenn dies ausdrücklich erklärt wird oder dem Kunden Zugang zur passwortgeschützten Teilnehmerplattform gewährt wird.
(4) Vertragspartner des Kunden ist: Georgios Tsekmes, Dahlerdyk 71a, 47803 Krefeld, Deutschland, E-Mail: info@viralsystem.de.
§ 5 Leistungen des Anbieters
(1) Der Anbieter erbringt die vertraglich vereinbarten Dienstleistungen mit der erforderlichen Sorgfalt. Der genaue Leistungsumfang richtet sich nach der zwischen den Parteien getroffenen Vereinbarung.
(2) Soweit nicht ausdrücklich und schriftlich abweichend vereinbart, schuldet der Anbieter die Erbringung von Dienstleistungen; ein Werkvertragsverhältnis wird nicht begründet.
(3) Dem Anbieter steht ein Leistungsbestimmungsrecht gemäß § 315 BGB hinsichtlich der inhaltlichen Ausgestaltung der Coaching- und Beratungsleistungen zu.
§ 6 Mitwirkungspflichten des Kunden
(1) Der Kunde ist verpflichtet, den Anbieter bei der Leistungserbringung in angemessener Weise zu unterstützen. Hierzu gehört insbesondere die rechtzeitige, vollständige und kostenfreie Bereitstellung aller erforderlichen Informationen, Unterlagen, Daten und Zugangsdaten. Der Kunde stellt sicher, dass alle bereitgestellten Informationen richtig, vollständig und aktuell sind.
(2) Zu den Mitwirkungspflichten gehören ferner die rechtzeitige Erteilung erforderlicher Freigaben sowie die Teilnahme an vereinbarten Terminen. Sofern nichts Abweichendes vereinbart ist, sind Freigaben innerhalb von 14 Kalendertagen zu erteilen.
(3) Kommt der Kunde seinen Mitwirkungspflichten nicht, nicht rechtzeitig oder nicht ordnungsgemäß nach, verlängern sich vereinbarte Leistungsfristen angemessen. Der Anbieter haftet nicht für Verzögerungen oder Mehrkosten, die auf der Verletzung von Mitwirkungspflichten des Kunden beruhen. Der Vergütungsanspruch des Anbieters bleibt unberührt.
§ 7 Preise und Abrechnung
(1) Sämtliche Preisangaben sind Nettopreise zuzüglich der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer. Gegenüber Verbrauchern gemäß § 13 BGB werden Preise als Bruttopreise ausgewiesen.
(2) Rechnungen werden per E-Mail an die vom Kunden angegebene E-Mail-Adresse übermittelt und gelten am Tag der Versendung als zugegangen.
(3) Als Zahlungsmittel stehen Kreditkarte, SEPA-Lastschrift, PayPal, Klarna sowie Zahlung auf Rechnung zur Verfügung. Andere Zahlungsmittel werden zurückgewiesen.
§ 8 Vergütung und Fälligkeit
(1) Die vereinbarte Vergütung ist grundsätzlich bei Vertragsschluss in voller Höhe fällig und innerhalb von 14 Kalendertagen nach Rechnungszugang zu überweisen, sofern keine abweichende Vereinbarung getroffen wurde.
(2) Eine Ratenzahlung ist nur bei gesonderter Vereinbarung möglich. Höhe und Fälligkeit der Raten richten sich nach dem vereinbarten Zahlungsplan. Die einzelnen Raten sind monatlich im Voraus fällig.
(3) Die Vergütungspflicht des Kunden bleibt auch dann bestehen, wenn Leistungen auf Wunsch des Kunden pausiert werden.
(4) Leistungen, die über den vereinbarten Leistungsumfang hinausgehen, werden nach Aufwand berechnet. Die Abrechnung erfolgt auf Grundlage eines Stundensatzes von 150,00 EUR netto, sofern keine abweichende Vereinbarung getroffen wurde.
§ 9 Zahlungsverzug
(1) Gerät der Kunde mit einer fälligen Zahlung in Verzug, ist der Anbieter berechtigt, Verzugszinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz zu verlangen, sofern der Kunde Verbraucher gemäß § 13 BGB ist, bzw. in Höhe von 9 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz, sofern der Kunde Unternehmer gemäß § 14 BGB ist. Die Geltendmachung weiterer Verzugsschäden bleibt ausdrücklich vorbehalten.
(2) Ist der Kunde mit fälligen Zahlungen in Verzug, ist der Anbieter berechtigt, die weitere Leistungserbringung bis zum vollständigen Ausgleich des offenen Betrags auszusetzen.
(3) Ist Ratenzahlung vereinbart und gerät der Kunde mit zwei aufeinanderfolgenden Raten oder einem nicht unerheblichen Teil davon in Verzug, ist der Anbieter berechtigt, den Vertrag außerordentlich mit sofortiger Wirkung zu kündigen und sämtliche Leistungen einzustellen. Der Kunde ist in diesem Fall zum Ersatz des Schadens verpflichtet, der dem Anbieter durch die vorzeitige Beendigung entsteht. Dem Kunden bleibt der Nachweis eines geringeren Schadens vorbehalten.
§ 10 Laufzeit und Kündigung
(1) Der Vertrag wird für die im jeweiligen Hauptvertrag vereinbarte Laufzeit geschlossen. Sofern keine Laufzeit vereinbart ist, gilt eine Mindestlaufzeit von vier Monaten.
(2) Ein ordentliches Kündigungsrecht des Kunden während der vereinbarten Vertragslaufzeit ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig. Im Fall der vorzeitigen Kündigung durch den Kunden bleibt der Vergütungsanspruch des Anbieters für die verbleibende Laufzeit bestehen; ersparte Aufwendungen sind anzurechnen.
§ 11 Urheberrecht und Nutzungsrechte
(1) Der Anbieter besitzt an allen von ihm veröffentlichten Inhalten – insbesondere Bilder, Videos, Texte, Webinare und Datenbanken – die Urheberrechte. Eine Nutzung ohne ausdrückliche Zustimmung des Anbieters ist nicht gestattet.
(2) Der Kunde erhält ausschließlich für die Dauer der Vertragslaufzeit ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht an den im passwortgeschützten Mitgliederbereich hinterlegten Inhalten. Eine Weitergabe an Dritte oder Vervielfältigung ist strengstens untersagt. Bei Zuwiderhandlung verwirkt der Kunde eine angemessene, vom Anbieter nach billigem Ermessen festzusetzende Vertragsstrafe, deren Angemessenheit im Streitfall durch das zuständige Gericht überprüft werden kann.
(3) Der Kunde erhält kein Nutzungsrecht an Werbetexten oder Werbeanzeigen des Anbieters.
(4) Zuwiderhandlungen gegen die Absätze 1 und 2 werden bei der zuständigen Strafverfolgungsbehörde zur Anzeige gebracht.
§ 12 Widerrufsrecht
(1) Ist der Kunde Verbraucher gemäß § 13 BGB, steht ihm grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Einzelheiten werden im Rahmen des Vertragsschlusses gesondert mitgeteilt (Widerrufsbelehrung).
(2) Das Widerrufsrecht erlischt vorzeitig, wenn der Anbieter mit der Ausführung der Dienstleistung begonnen hat und dem Kunden vor Beginn der Leistungserbringung Zugang zum passwortgeschützten Mitgliederbereich gewährt wurde, nachdem der Kunde ausdrücklich zugestimmt hat, dass der Anbieter vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Ausführung beginnt, und er seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass er durch diese Zustimmung sein Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung verliert (§ 356 Abs. 4 BGB).
(3) Ist der Kunde Unternehmer gemäß § 14 BGB, besteht kein gesetzliches Widerrufsrecht.
§ 13 Haftung
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt:
a) bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit;
b) im Rahmen einer ausdrücklich übernommenen Garantie;
c) für Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit;
d) für Schäden, die auf der fahrlässigen Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) beruhen, jedoch begrenzt auf den bei Vertragsschluss typischerweise vorhersehbaren Schaden.
(2) Im Übrigen ist die Haftung des Anbieters – insbesondere für entgangenen Gewinn oder mittelbare Schäden – ausgeschlossen.
(3) Der Kunde ist verpflichtet, dem Anbieter ausschließlich solches Bild-, Video- und Tonmaterial zur Verfügung zu stellen, das frei von Rechten Dritter ist. Der Kunde stellt den Anbieter von etwaigen Ansprüchen Dritter wegen Verletzung geistigen Eigentums vollständig frei.
§ 14 Verschwiegenheit
(1) Beide Parteien verpflichten sich zur Verschwiegenheit über alle im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt gewordenen vertraulichen Informationen, insbesondere Geschäftsgeheimnisse, Daten, Unterlagen und Know-how. Diese Pflicht besteht auch nach Beendigung des Vertragsverhältnisses fort.
(2) Die Verschwiegenheitspflicht gilt nicht für Informationen, die ohne Verletzung dieser Vereinbarung öffentlich bekannt sind oder aufgrund gesetzlicher Verpflichtung offengelegt werden müssen.
(3) Erlaubt ist die Weitergabe an zur beruflichen Verschwiegenheit verpflichtete Dritte (z. B. Rechtsanwälte, Steuerberater).
§ 15 Verhalten und Rücksichtnahme
(1) Soweit der Kunde an Communities oder Gruppen des Anbieters teilnimmt (z. B. auf Facebook oder in geschlossenen Gruppen), ist er verpflichtet, die Interessen des Anbieters zu wahren und andere Mitglieder nicht aktiv abzuwerben.
(2) Der Anbieter ist berechtigt, den Kunden bei Verstößen vorübergehend oder dauerhaft von der Teilnahme auszuschließen.
§ 16 Haftung für Direktansprache (Ads / Telefonakquise)
(1) Soweit der Anbieter im Rahmen seiner Geschäftstätigkeit Maßnahmen der Direktansprache durchführt – insbesondere durch Werbeanzeigen, über die Interessenten ihre Kontaktdaten (z. B. Telefonnummer) hinterlassen, und nachfolgende telefonische Kontaktaufnahme –, erfolgt dies auf Grundlage der jeweils einschlägigen gesetzlichen Regelungen, insbesondere des UWG und der DSGVO.
(2) Der Anbieter stellt sicher, dass telefonische Kontaktaufnahmen nur dann erfolgen, wenn der Interessent im Rahmen des jeweiligen Lead-Formulars seine ausdrückliche Einwilligung zur telefonischen Kontaktaufnahme erteilt hat.
(3) Ansprüche Dritter, die sich aus einer ordnungsgemäß auf Basis der erteilten Einwilligung erfolgten Kontaktaufnahme ergeben, gehen nicht zu Lasten des Anbieters, sofern dieser die rechtlichen Anforderungen an die Einholung der Einwilligung eingehalten hat.
§ 17 Nennung als Referenz
(1) Der Anbieter ist berechtigt, den Namen des Kunden sowie – soweit vorhanden – das verwendete Logo unter Angabe der erbrachten Leistungen als Referenz in seiner Werbung zu nutzen (z. B. auf der Website, in Präsentationen oder auf Social-Media-Kanälen). Dies geschieht ausschließlich in einer dem Kunden zumutbaren und üblichen Art und Weise.
(2) Ist der Kunde Unternehmer gemäß § 14 BGB, gilt diese Berechtigung während der Vertragslaufzeit sowie für ein Jahr nach Vertragsende. Der Kunde kann der Referenznennung aus wichtigem Grund widersprechen.
(3) Ist der Kunde Verbraucher gemäß § 13 BGB, erfolgt die Nutzung von Namen, Bild oder Erfahrungsberichten zu Werbezwecken nur mit dessen vorheriger ausdrücklicher Einwilligung. Diese Einwilligung kann jederzeit ohne Angabe von Gründen widerrufen werden. Ein Widerruf berührt nicht die Rechtmäßigkeit der bis dahin erfolgten Nutzung.
§ 18 Abwerbeverbot
(1) Der Kunde verpflichtet sich, während der Vertragslaufzeit sowie für einen Zeitraum von einem Jahr nach Vertragsende andere Kunden des Anbieters nicht aktiv abzuwerben.
(2) Im Fall eines schuldhaften Verstoßes ist der Kunde zur Zahlung einer angemessenen Vertragsstrafe verpflichtet, deren Höhe vom Anbieter nach billigem Ermessen festgesetzt und im Streitfall durch das zuständige Gericht überprüft werden kann.
§ 19 Datenschutz und Einwilligung in Datenverarbeitung
(1) Der Schutz personenbezogener Daten hat für den Anbieter oberste Priorität. In der gesonderten Datenschutzerklärung wird über Erhebung, Speicherung und Verarbeitung personenbezogener Daten sowie über die Rechte der Betroffenen informiert. Der Kunde bestätigt, die Datenschutzerklärung vor Inanspruchnahme der Leistungen zur Kenntnis genommen zu haben. Die Datenschutzerklärung ist erreichbar unter: info@viralsystem.de
(2) Der Kunde willigt widerruflich in die Kontaktaufnahme durch den Anbieter über Fernkommunikationsmittel ein (z. B. E-Mail, SMS, Telefon, Messenger-Dienste, WhatsApp). Ein Widerspruch ist jederzeit per E-Mail an info@viralsystem.de möglich.
(3) Der Kunde willigt widerruflich in die Speicherung und Verarbeitung seiner personenbezogenen Daten sowie in den Einsatz von Cookies ein. Er willigt ferner in die Nutzung seiner Daten zu Marketing- und Werbezwecken (z. B. Facebook Pixel / Custom Audiences, Google Remarketing) sowie in die Übermittlung an Dritte (z. B. Meta Platforms Ireland Ltd., Google LLC) ein. Einzelheiten zum Widerruf ergeben sich aus der Datenschutzerklärung.
(4) Sofern die Übermittlung personenbezogener Daten an Dritte bereits vor Vertragsschluss stattgefunden hat, genehmigt der Kunde die Übermittlung und Verarbeitung seiner Daten rückwirkend.
§ 20 Änderung der AGB
(1) Der Anbieter ist berechtigt, diese AGB zu ändern oder zu ergänzen. Geplante Änderungen werden dem Kunden spätestens vier Wochen vor dem geplanten Inkrafttreten per E-Mail angekündigt. Die Zustimmung gilt als erteilt, wenn der Kunde nicht innerhalb von zwei Wochen nach Ankündigung in Textform widerspricht.
(2) Der Anbieter weist in der Änderungsankündigung ausdrücklich auf die Widerspruchsmöglichkeit, die Frist, das Textformerfordernis sowie die Folgen des Unterlassens eines Widerspruchs hin.
(3) Widerspricht der Kunde form- und fristgerecht, wird das Vertragsverhältnis unter den bisherigen Bedingungen fortgesetzt. Der Anbieter behält sich für diesen Fall das Recht zur ordentlichen Kündigung vor.
§ 21 Aufrechnung und Zurückbehaltungsrechte
(1) Der Kunde ist zur Aufrechnung nur berechtigt, wenn die Gegenforderung rechtskräftig festgestellt oder vom Anbieter anerkannt wurde.
(2) Ist der Kunde Unternehmer gemäß § 14 BGB, darf er ein Zurückbehaltungsrecht nur geltend machen, soweit es auf demselben Vertragsverhältnis beruht und die Gegenforderung unbestritten oder entscheidungsreif ist.
§ 22 Schlussbestimmungen
(1) Auf diese AGB und alle zwischen den Parteien geschlossenen Verträge findet ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland Anwendung. Bei Verbraucherverträgen gelten ergänzend die zwingenden Schutzvorschriften des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat. Die Anwendung des UN-Kaufrechts (CISG) ist ausgeschlossen.
(2) Ist der Kunde Unternehmer gemäß § 14 BGB, ist ausschließlicher Gerichtsstand Krefeld. Der Anbieter ist berechtigt, den Kunden auch an seinem allgemeinen Gerichtsstand zu verklagen. Ist der Kunde Verbraucher, gelten die gesetzlichen Gerichtsstandsregelungen.
(3) Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Die unwirksame Bestimmung ist durch eine wirksame zu ersetzen, die dem Vertragszweck am nächsten kommt.
(4) Bei Vertragsabschlüssen mittels Videochat oder Telefon wird der Vertragsinhalt aufgrund gesetzlicher Aufbewahrungspflichten für einen Zeitraum von sechs Jahren gespeichert. Die Vertragssprache ist Deutsch.